Sie galten lange als fast ausgestorben, mittlerweile gibt es aber zumindest wieder knapp 2500 Tiere. Die meisten leben noch in Zoos und Zuchtstationen. Sie sind sehr robust und kommen sowohl mit extremer Kälte als auch mit großer Hitze zurecht.
Genetisch unterscheiden sich die Wildpferde von domestizierten Pferden, das war bereits bekannt. Forschende aus Minnesota in den USA haben jetzt eine repräsentative Gen-Karte für die Art erstellt. Sie soll dabei helfen, die Zucht der Tiere weiter zu verbessern und Inzucht sowie Krankheiten durch Genmutationen zu vermeiden. Das Genmaterial stammte von einer Stute, die im Zoo von Minnesota lebt.
Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gab es auf der ganzen Welt nur noch etwa 30 Przewalskis. In Kasachstan soll jetzt eine neue, frei lebende Herde gegründet werden. Letzte Woche sind dort sieben Przewalskis aus Zoos in Prag und in Berlin angekommen, die nach einer Übergangszeit ausgewildert werden.