Wer dauerhaft keine Liebes-Beziehung hat, wird mit der Zeit unzufriedener und fühlt sich häufiger einsam. Besonders deutlich war das bei Menschen mit Ende 20. Auch depressive Symptome nehmen dann zu.
Das zeigt eine Studie im Fachmagazin Journal of Personality and Social Psychology. Für die Untersuchung wurden über 17.000 junge Menschen aus Deutschland und Großbritannien über mehrere Jahre hinweg befragt. Sie alle hatten zu Beginn noch nie eine feste Partnerschaft gehabt.
Sobald sie das erste Mal in einer Beziehung waren, verbesserte sich ihr Wohlbefinden spürbar. Die Befragten fühlten sich zufriedener und weniger einsam – kurzfristig und langfristig. Nur bei Depressionen zeigte sich dieser Effekt nicht.
Außerdem fanden die Forschenden heraus: Männer, Menschen mit höherer Bildung und Personen, die allein oder noch bei den Eltern wohnen, bleiben im Durchschnitt länger Single.
