Kein Witz - Lachtherapie hilft wohl wirklich.

Ein Forschungsteam von der spanischen Uni Jaén hat sich für seine Überblicksstudie insgesamt 33 Untersuchungen zu dem Thema aus den USA, Europa, Asien und den Nahen Osten angesehen. In diesen Studien wurden immer zwei Gruppen miteinander verglichen: Eine wurde zum Lachen gebracht - zum Beispiel durch Lachyoga, lustige Filme oder Clowns in Kinderkliniken. Die andere Gruppe bekam keine Lachtherapie.

Bei allen Studien sorgte die Lachtherapie für weniger Ängste bei den Betroffenen und für mehr Lebenszufriedenheit - egal ob es gesunde Testpersonen waren, Depressions- oder Burnout-Betroffene, oder ob damit Patienten nach einer OP oder beim Sterben begleitet wurden.

Eine Forscherin, die nicht an der Studie beteiligt war, schränkt die Ergebnisse allerdings etwas ein. Sie sagt, Lachen sorgt für weniger Stresshormone, damit könnten die geringeren Ängste zusammenhängen. Vielleicht steckt aber auch der soziale Kontext der Lachtherapie dahinter, in dem man sich sicher genug fühlt, um zu lachen.