Das lässt sich aus einer Studie in Fachjournal American Psychologist schließen. Das Studienteam hat Experimente dazu gemacht, welche Sparziele besonders gut funktionieren. Tatsächlich schafften es die Leute, mehr Geld zu sparen, wenn die Sparziele zu ihrem Persönlichkeitstyp passten - das galt sowohl für reichere als auch für ärmere Leute. Beim Persönlichkeitstyp folgten die Forschenden einem Standardmodell der Psychologie, das fünf Hauptdimensionen unterscheidet.
Unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Ziele
Bei einer besonders "gewissenhaften" Person schien es etwa zu helfen, wenn das Spar-Ziel zum Beispiel auf die Zukunft verwies, etwa "für die Rente". Bei einer besonders "verträglichen" bzw. empathischen Person zogen soziale Argumente, zum Beispiel "Sparen für die Familie". Das Experiment lief über einen Monat, deswegen kann das Studienteam nicht sagen, ob der Spar-Trick auch auf lange Zeit hilft. Es glaubt aber, dass die Ergebnisse bei Spar-Apps nützlich sein könnten - App-Betreiber könnten ihren Nutzenden dann passende Nachrichten schicken, um sie zum Sparen zu motivieren.
