Freundschaften und enge soziale Beziehungen sind wohl wichtige Faktoren für die Gesundheit.

Das scheint überall auf der Welt so zu sein - bestätigt eine Studie im Journal of Mental Health. Das Forschungsteam hat Daten aus 22 Ländern auf allen Kontinenten ausgewertet. Die Teilnehmenden sollten selbst einschätzen, wie zufrieden sie mit ihren sozialen Beziehungen sind und wie gut ihre körperliche und psychische Gesundheit ist.

Die wurde im Schnitt als umso besser eingeschätzt, je zufriedener die Leute mit ihren Freundschaften und anderen sozialen Beziehungen waren. Gute Familienbeziehungen in der Kindheit scheinen auch ein Faktor zu sein, haben aber zumindest im Erwachsenenalter offenbar weniger starken Einfluss.

Deutsche waren im Vergleich weniger zufrieden mit Freundschaften und ihrer Gesundheit als Befragte vieler anderer Länder.

Bei den Ergebnissen handelt es sich um einen statistischen Zusammenhang. Dass gute soziale Beziehungen zu besserer Gesundheit führen, können sie nicht beweisen. Es könnte zum Beispiel auch sein, dass Menschen mit guter Gesundheit leichter Freundschaften finden.