Unter körperlicher Gesundheit können sich viele etwas vorstellen, aber was ist eigentlich mentale Gesundheit?

Eine internationale Forschungsgruppe fand: Da muss eine weltweit einheitliche Definition her, denn die gibt es bisher nicht.

Das Team hat rund 120 Fachleute zu dem Thema aus aller Welt befragt. Und diese Expertinnen und Experten waren sich bei sechs Elementen einig, dass sie zu mentaler Gesundheit dazugehören: ein Gefühl der Sinnhaftigkeit, Zufriedenheit mit dem eigenen Leben, Selbst-Akzeptanz, gute Beziehungen, Selbstbestimmtheit und Glück bzw. Wohlbefinden

Faktoren, die mentale Gesundheit fördern

Einig waren sich die Fachleute auch, dass bestimmte Faktoren mentale Gesundheit fördern, vor allem materielle Sicherheit, ein Dach überm Kopf und körperlich gesund zu sein.

Die Forschenden schreiben im Fachjournal "Nature": Mentale Gesundheit heißt nicht einfach, dass man keine psychische Krankheit hat. Mit einer einheitlichen Definition könne man mentales Wohlbefinden viel besser messen.

Damit könnte man auch zum Beispiel die emotionale Entwicklung von Kindern besser begleiten oder Förderprogramme für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz sinnvoller gestalten.