Diese Widerstandsfähigkeit haben sich Forschende unter anderem der Unis Halle und Münster genauer angeschaut. Sie zeigen in ihrer Studie, dass sich Resilienz durch aktive Veränderungen im Gehirn ergibt. Untersuchungen an Menschen und Mäusen ergaben, dass das Sehzentrum eine besondere Rolle spielt. Offenbar ist jemand, der visuelle Informationen besser verarbeiten kann, auch widerstandsfähiger. In dem Hirnbereich, der dafür verantwortlich ist, lief in Experimenten mit Stresssituationen alles ruhiger und geordneter ab. Laut Studie könnte das auch trainierbar sein.
Die Forschenden sagen, dass es wichtig ist zu verstehen, welche Mechanismen hinter Resilienz stecken. Sie hoffen, dass sich daraus auch neue Therapieansätze für traumabedingte psychische Erkrankungen entwickeln lassen.
