Ob und wie Hunde Jugendlichen dabei helfen können, mit diesem Stress umzugehen, das wollte ein Forschungsteam im Journal of Adolescence genauer wissen. Es hat rund 500 Jugendliche mit ausgeprägten sozialen Ängsten und ihre Eltern befragt, wie die Beziehung der Jugendlichen zu ihrem Hund ist. Dabei zeigten sich ein paar Zusammenhänge. Jugendliche, die sich fürsorglich um den Hund kümmerten, gingen auf gesündere Art und Weise mit dem Stress des Erwachsenwerdens um, zum Beispiel durch positiveres Denken oder die Fähigkeit, Probleme zu lösen.
Wer den Hund als Ersatz für Menschen betrachtete, nutzte jedoch eher ungesunde Stressbewältigungs-Strategien. Ein Grund dafür könnte sein, dass es den Mangel an menschlichen Beziehungen widerspiegelt, wenn ein Hund der soziale Hauptanker wird.
