Väter werden für ihre Kinder im Laufe der Zeit immer wichtiger, vor allem in der Pubertät.

Das zeigen Zwischenergebnisse einer Studie der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg und des Deutschen Jugendinstituts. Zwar kümmern sich Väter im Alltag im Schnitt nur rund eineinhalb Stunden am Tag um ihre Kinder – Mütter etwa doppelt so lange. Trotzdem spielen Väter gerade bei Teenagern eine wichtige Rolle, etwa für Gespräche und Orientierung. Entscheidend sind dabei vor allem Zeit und Aufmerksamkeit.

Wenn Väter zuhören und regelmäßig das Gespräch suchen, bleibt die Beziehung oft auch später eng. So berichten mehr als 80 Prozent der jungen Erwachsenen von einem sehr guten Verhältnis zu ihrem Vater – vorausgesetzt, er war emotional präsent. Die Forschenden betonen deshalb: Engagierte Vaterschaft lohnt sich, gerade in der Jugendphase.