Der Schutz vor den Gefahren im Weltall kommt bald aus Koblenz.
Von dort soll bald ein Radar dabei helfen, dass Satelliten keinen Weltraumschrott abbekommen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt will das Weltraumradar ab nächstem Herbst betreiben.
Es soll Schrottteilchen orten, die um die Erde kreisen - davon gibt es nach Angaben der Projektverantwortlichen rund 2700 Tonnen. Das Radar soll Pulssignale ins Weltall senden und wieder empfangen und damit praktisch einen Suchschirm für den Schrott rund um die Erde aufbauen. Mit den Daten könnten dann Satelliten umgelenkt werden, bevor sie mit einem Schrottteilchen zusammenstoßen.
Wenige Millimeter für Satelliten gefährlich
Für Satelliten können schon Stücke gefährlich sein, die kaum größer als ein Millimeter sind. Sie können zum Beispiel bei Solarmodule dafür sorgen, dass sie vorzeitig kaputt gehen. Von diesen ganz kleinen Teilchen soll es mehrere Milliarden geben. Die größeren können nach Angaben des DLR einen Satelliten auch komplett zerstören.
