Das meint jedenfalls der Physikprofessor Metin Tolan von der TU Dortmund. Er hat dem Münchner Merkur gesagt, dass Radrennfahrer einerseits nicht zu groß sein dürfen, weil dadurch ihr Luftwiderstand zunimmt. Andererseits dürfen sie auch nicht zu klein sein, weil Hebelverhältnisse und Muskelkraft wichtig sind.
Außerdem dürfen sie weder zu schwer sein - weil ja jedes Kilo den Berg hoch muss – noch zu leicht, weil ihnen Masse Vorteile bringen kann bei schnellen Abfahrten. In all dem scheine Pogacar aus physikalischer Sicht nahezu ideale Voraussetzungen mitzubringen, sagt Tolan.
Auch Trinkflaschen-Position ist wichtig
Zusätzlich müssen natürlich Training und Fahrtechnik stimmen. Und der Physikprofessor sagt: Entscheidend ist, dass der Luftwiderstand von Fahrer und Rad so gering wie möglich ist. Das kann auf einer langen Etappe schnell Vorteile von Minuten bringen. Sogar die Position der Trinkflaschen spiele eine Rolle.
Der slowenische Radprofi Tadej Pogacar hat schon vier Mal die Tour de France gewonnen - und könnte es jetzt auch ein fünftes Mal schaffen.
