Raus ins Grüne, in den Wald - das tut gut und wird gerne empfohlen, um Stress abzubauen oder die Batterien wieder aufzuladen.
Untersuchungen dazu gibt es einige. Zwei Max-Planck-Forscherinnen haben sich mehr als 50 Studien und gut 60 Experimente noch mal angesehen. Und sie finden: Die positiven Effekte der Natur aufs Wohlbefinden werden zu sehr auf die Erholung nach Erschöpfung verengt.
Dabei gibt es Hinweise darauf, dass Natur auch sonst gut tun, quasi bei neutralem Ausgangsniveau. Sie kann demnach die Konzentration schärfen und die geistige Leistungsfähigkeit steigern, auch ohne vorherigen Erschöpfungszustand. Weil das bisher aber nicht so breit erforscht wurde, wird der ganz alltägliche Nutzen von grüner Natur nach Ansicht der Wissenschaftlerinnen noch nicht so gut verstanden. Von mehr Forschung dazu könnte zum Beispiel die Stadtplanung profitieren.
