Aussortierte Kleidung könnte wesentlich besser recycelt werden.

Ein Forschungsteam hat sich angeschaut, wie in verschiedenen Großstädten in Europa, Nordamerika und Australien Altkleider recycelt werden. Auch Berlin wurde untersucht. Ergebnis ist: Es gibt zwar überall Wohltätigkeitsorganisationen, die gebrauchte Kleidung annehmen, aber oft landet sie in Afrika oder Asien. Oder die Klamotten sind von so schlechter Qualität, dass sie in den Müll müssen.

Die Forscherinnen haben aber auch Tipps, wie es besser laufen könnte. Bestes Beispiel ist die Stadt Amsterdam. Dort managt die Stadt die Altkleidersammlung selbst und hat damit einen besseren Überblick. Die Forscherinnen empfehlen außerdem, dass es weniger Werbeplakate für Fast Fashion gibt. Und dass öffentliche Räume attraktiver werden, so dass die Menschen schöne Alternativen zum Shoppen haben. Außerdem sollten Städte Repair-Cafés fördern und Nähkurse.

Hier gibt es ein Interview mit der Forscherin Samira Iran von der TU Berlin.