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Die meisten Leute sehen in Hundehaufen wohl in erster Linie ein Ärgernis.

Der britische Erfinder Brian Harper sieht in ihnen eine Energiequelle. Wie The Guardian berichtet, hat Harper eine Straßenlaterne entwickelt, die mit Hundekot betrieben wird - und seit kurzem eine Straße in der englischen Provinz erleuchtet.

Zehn Beutel mit Hundehaufen reichen laut dem Erfinder, um die Laterne zwei Stunden lang leuchten zu lassen. Dafür müssen die Hundebesitzer den Hundekot in eine Art Kiste am Fuß der Laterne einwerfen. In dieser Kiste wird der Kot verquirlt und erwärmt - und Mikroorganismen sorgen dafür, dass er in Methangas und Dünger aufgespalten wird. Das Methangas betreibt dann die Straßenlaterne.

In Großbritannien gab es auch schon Versuche mit einem Bus, der mit menschlichen Exkrementen betrieben wurde. Ähnliche Projekte gibt es auch in Kanada und Indien.