Eine Rolle scheint zu spielen, dass nur bei intensivem Krafttraining bestimmte Teile der Muskeln erst kaputt gehen und dann repariert werden. Das hat ein Forschungsteam von den Unis Hildesheim, Bonn und Freiburg herausgefunden. Hier die Studie.
Das Team hat Muskelproben von Testpersonen untersucht, jeweils vor und nach dem Krafttraining. Dabei zeigte sich ein Reparatursystem: Spezielle Proteine können beschädigte Muskelzellen erkennen und entsorgen sie. Danach bilden sich neue, funktionsfähigere Muskelzellen, durch die der Muskel am Ende stärker wird.
Nach mehreren Wochen mit regelmäßigem Krafttraining wurde die Muskulatur bei Belastung nicht mehr so stark beschädigt, sie war also widerstandsfähiger geworden. Nach drei Wochen ohne Krafttraining waren die Muskeln allerdings wieder deutlich empfindlicher.
