Geht es nach Minister Patrick Schnieder, spielt die in Zukunft eine Rolle im Nahverkehr. Ein Sprecher des CDU-Politikers hat der Rheinischen Post gesagt, dass die Magnetschwebe-Technologie eine gute Alternative zu den klassischen U- und Straßenbahnen sei. Weil die Züge über eine Strecke auf Stelzen fahren, würden sie in Städten platzsparender als Straßenbahnen und günstiger als U-Bahn-Tunnel sein. Der Bund will demnach solche Projekte finanziell fördern.
In Deutschland gab es vor der Jahrtausendwende schon einen Versuch mit der Magnetschwebebahn „Transrapid“. Das Projekt war damals als Alternative im Fernverkehr gedacht. Im Jahr 2000 wurde der geplante Bau einer Strecke zwischen Hamburg und Berlin aber gestoppt. Gründe waren die Kosten. Und es gab Zweifel, ob sich der Einsatz der Bahn am Ende überhaupt lohnt.
