Gletscher sind beliebte Touri-Ziele - Millionen Menschen besuchen die großen Eisfelder jedes Jahr.

Forschende warnen allerdings: Das schadet diesen Ökosystemen. Ein internationales Team geht im Fachmagazin Nature Climate Change von jährlich mehr als 14 Millionen Gletscher-Touristen aus. Die Forschenden finden das paradox: Menschen wollten die Eismassen sehen, solange es noch geht. Mit ihren umweltbelastenden Reisen beschleunigen sie aber deren Verschwinden.

Kritisch sehen die Wissesnchaftlerinnen Wissenschaftler etwa Hubschrauber-Flüge über die Gletscher, wodurch zusätzlich CO2 ausgestoßen wird - oder wenn für Wanderungen extra Wege durch die eisigen Gebiete angelegt werden.

Dazu kommt laut Studie, dass die lokale Bevölkerung, zum Beispiel in Alaska oder Grönland, vergleichsweise wenig von den Besucherinnen und Besuchern hat. Denn die Einnahmen gehen vor allem an die Reise-Unternehmen.