Die Pressefreiheit gerät immer mehr unter Druck.

Auf der neuen Rangliste von Reporter ohne Grenzen ist Deutschland um drei Plätze abgerutscht, auf Platz 14. Und auch weltweit gesehen hat sich die Situation für unabhängige Medienberichterstattung verschlechtert. Etwa wenn es um rechtsextreme Milieus oder den Krieg in Gaza geht, geraten Journalistinnen und Journalisten unter Druck.

Erstmals in der Geschichte der jährlichen Rangliste fallen auch mehr als die Hälfte aller Länder in die Kategorien "schwierig" und „sehr ernst“. Reporter ohne Grenzen spricht von einem „dramatischen Befund“. Er bedeute, dass sich nur noch einer von 100 Menschen weltweit durch eine vielfältige, gesunde Medienlandschaft informieren kann.

Dass auch Deutschland abgerutscht ist, sei Ausdruck eines aufgeheizten Klimas. Norwegen liegt - wie schon lange - auf Platz 1 der Rangliste. Eritrea im Nordosten Afrikas - wieder - auf dem letzten Platz.