Die Uno-Generalversammlung hat diesen transatlantischen Sklavenhandel jetzt als schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt. Eingebracht hatte die Resolution Ghana. In dem Beschluss steht, der rassistische Sklavenhandel habe bis heute Folgen für das Leben der Menschen. Außerdem werden Reparationen gefordert und die Rückgabe von geraubten Kulturgütern. Anlass für die Abstimmung war der Gedenktag für die Opfer der Sklaverei gestern.
Menschenrechtsorganisationen bewerten die Abstimmung als historisch. Allerdings haben nicht alle Staaten zugestimmt. Es gab 123 Ja-Stimmen und 52 Enthaltungen. Israel, Argentinien und die USA stimmten gegen die Resolution. Der US-Vertreter sagt, dass kein Rechtsanspruch besteht auf Wiedergutmachungen. Denn als der Sklavenhandel stattgefunden habe, sei er nicht illegal gewesen.
