Dieses Rätsel wollten britische Forschende lösen. Sie haben sich Riesen-Kängurus genauer angesehen, die bis vor rund 12.000 Jahren noch auf der Erde wohnten. Die waren bis zu drei Meter groß. Forschende waren deshalb davon ausgegangen, dass sie nicht durch die Gegend gehüpft sind. Die Einschätzung beruhte aber auf den Körpern heutiger Kängurus. Da nimmt man an, dass ab rund 150 Kilogramm Hüpfen nicht mehr möglich wäre.
Die Knochen-Struktur der ausgestorbenen Riesen-Kängurus war aber wohl etwas anders als die der heute lebenden Verwandten. Die Forschenden schließen daraus im Fachblatt Nature, dass die Tiere damals dicke Sehnen hatten, die Sprünge ausgehalten hätten. Möglicherweise waren die aber weniger elastisch. Vermutlich sind die Kängurus damals also nicht die ganze Zeit gehüpft, glauben die Fachleute. Sondern eher über kürzere Distanzen oder auf der Flucht.
