Manche Menschen trauen sich kaum im offenen Meer zu schwimmen, weil sie Angst haben vor Haien.

Doch die Wahrscheinlichkeit, wirklich von einem Hai angegriffen oder gar getötet zu werden, ist extrem niedrig. Das zeigt eine Statistik des Florida Naturkundemuseums in Gainesville in den USA. Das registrierte in seiner Datenbank im letzten Jahr weltweit 65 unprovozierte Haiangriffe auf Menschen. Das sind etwas weniger als im Zehnjahres-Durchschnitt, der liegt bei 72. Neun dieser Fälle endeten tödlich.

Laut dem Museum ist es viel wahrscheinlicher zu ertrinken - da sind's im Jahr 4.000 Fälle, alleine in den USA. Auch vom Blitz getroffen zu werden, ist wahrscheinlicher als ein Haiangriff. Dadurch sterben im Jahr weltweit geschätzt 24.000 Menschen.

Die meisten Haiangriffe wurden in den USA erfasst, gefolgt von Australien. In einem Drittel der Fälle wurden Surferinnen und Surfer gebissen. Für die schwersten Angriffe sind drei Arten verantwortlich: Weißer Hai, Tigerhai und Bullenhai.