Wenn Roboter eine möglichst ähnliche Nachbildung bekommen sollen, dann mussten ihre Hände bisher mühsam aus Einzelteilen zusammengesetzt werden. Forscherinnen und Forschern aus der Schweiz ist es aber jetzt gelungen, Roboterhände in einem Stück herzustellen - mit einer neuen 3D-Druck-Technik.
Sie setzt auf verbesserte Kunststoffe: Die langsam härtenden Polymere sind elastischer als bisher verwendete Polyacrylate. Der Vorteil: Sie kehren nach einer Biegung schneller in den Ausgangszustand zurück und ihre Steifigkeit lässt sich feiner einstellen.
So wurde die Roboterhand Schicht für Schicht aus Kunststoffen mit unterschiedlicher Elastizität gedruckt. Die Forschenden der ETH Zürich sagen, dass diese Methode neue Möglichkeiten für die Robotik eröffnet.
