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Ein Problem von Atomkraftwerken ist der radioaktive Müll, der entsteht.

Aber jetzt haben Forschende der Uni Manchester in Großbritannien eine Idee, wie man den Atommüll weniger schädlich machen könnte: Sie haben Graphit aus Reaktoren mit Salz behandelt. Graphit wurde in bestimmten Arten von Reaktoren verbaut, vor allem in älteren.

Flüssigsalz entzieht Strahlung

Das Mineral strahlt eigentlich noch Jahrtausende lang. Aber die Forschenden haben festgestellt: Flüssigsalz kann dem Graphit einen gewissen Anteil der Strahlung entziehen. Denn das Salz nimmt die Strahlung des Graphits auf und kann selbst leichter von Strahlung befreit werden als Graphit.

Die Forschenden schafften es, Abfälle aus der Kategorie "hochradioaktiv" auf eine wesentlich niedrigere Strahlen-Kategorie zu bringen. Sie sagen, dass das vor allem gut ist für Großbritannien, Russland und Frankreich, weil dort sehr viel hochradioaktives Graphit entsorgt werden muss.