Deshalb lohnt es sich, nach natürlichem Wasserstoff zu suchen, sogenanntem weißen Wasserstoff. Er entsteht im Inneren der Erde und kann aus dem Boden gefördert werden. Fachleute unter anderem vom Helmholtz-Zentrum für Geoforschung haben jetzt einen Ansatz gefunden, wie man weißen Wasserstoff leichter finden könnte. Sie sagen, dass die Erosion eine entscheidende Rolle spielt und Hinweise liefert. Sie hilft in Gebirgsketten, Gestein aus dem Erdmantel an die Oberfläche zu bringen. In diesem Gestein kann Wasserstoff freigesetzt werden, der sich dann ablagert.
Solche Bedingungen, unter denen weißer Wasserstoff entsteht und gespeichert werden kann, gibt es etwa in den Alpen und den Pyrenäen. Deshalb könnten dort auch größere Vorkommen dieser Quelle für saubere Energie lagern.
