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Findet Nemo hat viele Besucher ins Kino gezogen - in der Realität kann man Clownfische wie Nemo zum Beispiel im Pazifik besuchen.

Dann würde der Streifen aber wohl für manche Arten eher Scaring Nemo heißen. Denn Forschende aus Bremen und Auckland haben herausgefunden, dass es eine von zwei untersuchten Clownfisch-Arten ganz schön stresst, wenn sie unter Wasser Besuch von Menschen bekommt. Die Fische suchen dann Schutz in den See-Anemonen und haben weniger Zeit und Energie, um Nahrung zu suchen oder sich fortzupflanzen. Die andere Clownfisch-Art ließ sich dagegen gar nicht weiter stören von der Test-Schnorchlerin. Diese Clownfische gelten generell als etwas unerschrockener.

Die Forschenden schließen daraus, dass zu viel Unterwasserbesuch zum Beispiel durch Touristen und Touristinnen zu einem Ungleichgewicht bei den Clownfischen führen könnte - so dass die unerschrockenen sich stärker ausbreiten als die ängstlichen Arten.