In der Schweiz setzt eine Großstadt auf eine Art Bio-Waffe gegen die gefrässigen Larven des Insekts. Eine Spezialfirma hat gestern in Basel eine Lösung mit Fadenwürmern auf erste Rasenflächen gespritzt. Die sogenannten Nematoden sollen in die Käfer-Larven im Boden eindringen und sie töten. Sie wirken nach Angaben der Stadt auch gegen weitere Schädlinge wie Dickmaulrüssler und Gartenlaubkäfer.
Ungefährlich für andere Tiere
Für andere Tiere und für den Menschen sollen die Fadenwürmer unbedenklich sein. Sie sind auch nicht mit bloßem Auge sichtbar.
Der Japan-Käfer steht auch in Deutschland unter strenger Beobachtung: Wem ein Exemplar auffällt, muss es der zuständigen Behörde melden. Zu erkennen ist der etwa ein Zentimeter große Käfer an seinem metallisch glänzenden grünen Kopf und braunen Flügeln. Aufällig sind auch seine weißen Haarbüschel am Hinterleib.