Schiffe und Hafenanlagen am Meer müssen viel aushalten - selbst Material wie Stahl und Eisen fängt irgendwann an zu rosten.

Rost zu erkennen ist wichtig - Inspektionen sind aber oft teuer und aufwändig. Ein spanisches Forschungsteam hat jetzt eine Methode entwickelt, die günstig und praktikabel ist. Dafür nutzen sie Spektralkameras: Jedes Material reflektiert Licht anders und das lässt sich in Wellenlängen messen. Die Kameras gibt es in zwei Varianten: Hyperspektralkameras, die ganz viele Wellenlängenbänder messen, und damit gut zeigen, wo Material rostet - auch unter einer Lackbeschichtung. Allerdings sind diese Kameras sehr teuer und schwer. Multispektralkameras dagegen können nur wenige Wellenbänder messen, sind aber leicht und günstig.

Das Team hat jetzt durch Tests herausgefunden, welche Wellenbänder genau benötigt werden. Ergebnis: Es reichen schon drei Wellenbänder aus, um relativ genau zu sagen, ob ein Material rostet, selbst unter der Oberfläche. Mit diesen Erkenntnissen lassen sich Drohnen mit den leichten und günstigen Multispektralkameras ausstatten, die dann Schiffe und Hafenanlagen untersuchen könnten.