Stress auf der Arbeit und nachts nicht mehr schlafen können, so geht es offenbar vielen Menschen in Deutschland.

Jeder Dritte schläft schlecht, das hat eine repräsentative Studie der Techniker Krankenkasse ergeben. Als Grund für ihre Schlafstörungen nennen viele Stress im Job. Ein Viertel der befragten Erwachsenen kommt nicht auf die sechs Stunden Schlaf pro Nacht, die Experten empfehlen.

Unter den Menschen, die schlecht schlafen, sind besonders viele, die im Schichtdienst arbeiten oder unregelmäßige Arbeitszeiten haben. Laut der Schlafstudie beschweren sich 40 Prozent von ihnen über schlechten Schlaf.

Es gibt aber auch einige Gruppen, die besonders gut schlafen: Junge Menschen schlafen zum Beispiel tiefer. Und eine gute Nachricht für Alleinschlafende: 75 Prozent aller Singles schlafen gut oder sehr gut. Bei Menschen in einer Beziehung sind es nur 60 Prozent.

Schlaf ist nicht nur wichtig, um gut gelaunt zu bleiben. Bei Schlafstörungen steigt das Risiko für Herz-Kreislauf- und Magenbeschwerden, für Depressionen und für Übergewicht.