Hämmernde Kopfschmerzen oder entzündete Gelenke?

Bei solchen Symptomen schmerzt wohl schon der Gedanke an sportliche Aktivitäten. Trotzdem empfiehlt ein Forschungsteam genau das im Fachmagazin Pain Reports. Es hat sich die Ergebnisse von rund 160 Studien zu dem Thema angeschaut. Die bestätigen nochmal, dass Bewegung akute und chronische Schmerzen wirkungsvoll reduzieren kann - bei chronischen Schmerzen sogar besser als gängige Medikamente.

Wichtig ist aber, es nicht zu übertreiben. Leichte Bewegung und kurze Einheiten bringen mehr als hartes und langes Training. Mehr als zwei Stunden pro Woche sind demnach nicht nötig.

Bewegt man sich, schüttet der Körper Botenstoffe wie Serotinin oder Endorphine aus. Die hemmen Entzündungen und verändern auch, wie das Gehirn auf Schmerzen reagiert. Langfristig kann es sie besser tolerieren. Außerdem steigert Bewegung die Laune.

Das Team sagt: Trotz der positiven Wirkung wird Bewegung in der Schmerzmedizin noch zu wenig eingesetzt.