Die einheimischen Nadelwälder sind in Schottland Jahrhundert lang abgeholzt worden, zum Beispiel für die Landwirtschaft und die Jagd. Nur noch vier Prozent der ursprünglichen Wälder sind erhalten geblieben. Aber das ändert sich gerade.
Die Heide- und Graslandschaft wird langsam wieder aufgeforstet. Eine neue Studie zeigt jetzt wie gut das schon klappt, im größten schottischen Nationalpark: Cairngorms.
Dort hat man weniger Rehe und Hirsche zugelassen und Jäger haben die Bestände reduziert, damit junge Bäume nicht direkt von den Tieren gefressen werden. Und seitdem breitet sich der Wald dort wieder aus - oft auf natürliche Weise, ohne dass viele Bäume extra gepflanzt werden mussten. Lasermessungen per Flugzeug haben gezeigt, dass wieder über 6 Millionen Bäume im Nationalpark stehen. Auf über 50 Quadratkilometern ist neuer junger Wald entstanden. Die Forschenden wollen die Entwicklung in Schottland jetzt weiter mit den Lasermessungen verfolgen.
