Sarg oder Feuerbestattung, das ist meist die Frage, wenn Menschen gestorben sind.

Die Schweiz testet jetzt ein weiteres Verfahren. Es geht darum, Menschen nach ihrem Tod zu kompostieren. Fachleute vom Swiss Human Institute of Forensic Taphonomy wollen das vier Jahre lang umfassend untersuchen.

Der Standort unter freiem Himmel ist geheim. Der oder die Verstorbene wird in ein Baumwolltuch gehüllt und auf ein Bett aus reifem Kompost gelegt. Abgedeckt wird der Körper dann mit einer bis zu 50 Zentimeter dicken Schicht aus Pflanzenhäcksel. Nach neun Monate soll der Körper komplett zu Kompost werden.

Ziel des Tests ist, rauszufinden, ob die Erde danach unbedenklich verwendet werden kann, ob das eine gute Alternative zur Erd- und Feuerbestattung werden kann.

In Deutschland, in Schleswig-Holstein, gibt es das übrigens schon, dass man sich nach seinem Tod kompostieren lassen kann. Das findet allerdings nicht unter freiem Himmel statt.