Seit seinem Amtsantritt 2025 hat US-Präsident Donald Trump drastisch gekürzt bei Bundesmitteln für Forschung - vor allem auch bei Klimawissenschaften und Erdbeobachtung.

Deshalb haben jetzt Schweizer Forschende riesige Mengen an öffentlichen Daten der Nasa auf einen Supercomputer übertragen, um sie zu sichern. Der Supercomputer steht in Lugano beim Schweizer Nationalrechenzentrum (CSCS).

Laut der ETH Zürich wurden rund 100 Petabyte an Nasa-Daten zu Klima und Umwelt rübergezogen. Diese Übertragung soll rund ein Jahr gedauert haben - denn die Datenmenge entspricht etwa 20 Millionen Spielfilme in HD-Qualität. Die Forschenden sagen, sie wollten verhindern, dass die Daten gelöscht werden, wenn die US-Regierung weiter bei den Mitteln kürzt.

Es geht um wichtige Infos über das Erdsystem - vor allem zu Treibhausgasen, Niederschlägen, Wolken und Eiskappen. Diese Daten hatte die Nasa über Jahrzehnte gesammelt. Sie sollen jetzt zum Training von KI-Modellen genutzt werden, um Vorhersagen zu Wetter, Klima und Naturgefahren zu liefern.

Die Schweizer Forschenden wollen außerdem noch riesige Datensätze der US-Behörde für Ozean- und Atmosphärenforschung (NOAA) abrufen und sichern.