Das ist die zentrale Frage in einem Citizen-Science-Projekt in der Schweiz. Da haben Freiwillige vor fünf Jahren mehr als 2.000 Baumwoll-Unterhosen vergraben. Damit wollten sie die Aktivität von Bodenlebewesen besser verstehen. Jetzt sind die Ergebnisse da.
Sie zeigen, dass die Lebewesen in Böden von Biohöfen und Biogärten aktiver sind als in konventionell genutzten Flächen, zum Beispiel auf Feldern. Deshalb zersetzten sich die Unterhosen in Bioboden stärker. Je aktiver Bakterien, Pilze, Regenwürmer und Insekten im Boden waren, desto schneller wurde die Baumwolle abgebaut.
Die Studie der Uni Zürich wurde im Fachjournal "Plants, People, Planet" veröffentlicht. Die Ergebnisse von rund 1.000 Standorten hat das Team auch in einer Landkarte der Bodenaktivität dargestellt.
