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Die Polizei bekommt neue Munition, um gegen Raser vorzugehen.

Statt eines fixen Blitzers an der Straße wird in Zukunft ein kilometerlanger Straßenabschnitt kontrolliert - probeweise erstmal in Niedersachsen. Ab morgen (14.1.) wird das deutschlandweit erste Streckenradar scharf geschaltet. Es steht auf der Bundesstraße 6 bei Hannover und überwacht eine zwei Kilometer lange Strecke, auf der es schon viele schwere Unfälle gab.

In den Nachbarländern wird die Methode schon seit Jahren genutzt - etwa in Belgien, den Niederlanden und Österreich. In Deutschland gab es allerdings Ärger wegen des Datenschutzes. Deshalb werden in der deutschen Variante statt zwei sogar drei Fotos gemacht: Die beiden ersten Bilder vom Ein- und Ausfahren in den kontrollierten Abschnitt werden verschlüsselt. Erst wenn herauskommt, dass in beiden eine Tempolimit überschritten wurde, wird das klassische Blitzer-Foto mit dem Gesicht des Fahrers gemacht.