In vielen afrikanischen Ländern ist Homosexualität verboten - unter anderem in Uganda und Somalia droht sogar die Todesstrafe.

Auch in Senegal ist Homosexualität unerwünscht. Dort hat das Parlament die Gesetze nochmal verschärft. Für gleichgeschlechtliche Beziehungen wurde die Höchststrafe verdoppelt - jetzt drohen bis zu zehn Jahren Gefängnis.

Es sollen künftig auch Leute bestraft werden, die eine homosexuelle Beziehung fördern oder in irgendeiner Form finanzieren. Die können auch ins Gefängnis kommen oder müssen eine Geldstrafe zahlen.

Medien aus dem Senegal hatten seit letztem Monat fast täglich berichtet, dass Menschen wegen der LGBTQ-feindlichen Gesetze festgenommen wurden. In Zukunft sollen dafür aber nicht mehr nur Anschuldigungen reichen - es müssen Beweise vorgelegt werden.