In Arilje im Südwesten von Serbien leben gerade mal ein paar Tausend Menschen. Dafür werden quasi an jeder Ecke Himbeeren angebaut und in alle Welt verkauft - jedes Jahr bis zu 20.000 Tonnen. Serbien gehört weltweit zu den größten Exporteuren.
Die Nachrichtenagentur AP hat mit einer Landwirtin aus Arilje gesprochen. Sie sagt: "Die Menschen hier leben und sterben mit den Pflanzen". Die Himbeeren werden ohne Chemikalien angebaut und von Hand gepflückt.
Gerade hat die Erntesaison begonnen. Die dürfte aber deutlich schlechter ausfallen. Die Landwirte rechnen mit 20 bis 30 Prozent weniger - unter anderem, weil es letztes Jahr in Teilen von Serbien besonders trocken war. Die Himbeerbauern sagen, dass ihnen Extremwetter immer mehr zu schaffen macht und ihre Existenz bedroht - und damit ein ganzes Dorf. In der Vergangenheit haben sie deshalb schon für mehr Unterstützung vom Staat demonstriert.
