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In den Meeren leiden Korallen unter steigenden Temperaturen.

Deshalb wird weltweit in Laboren erforscht, wie Korallen gerettet werden könnten. Forschenden der Universität Oldenburg ist jetzt ein Erfolg gelungen: Sie haben es geschafft, dass sich Steinkorallen in ihren Aquarien vermehrt haben.

So eine sexuelle Vermehrung von Korallen haben bisher wenige Labore geschafft, noch keines in Deutschland. Denn der Prozess ist aufwändig. Die Forschenden mussten Bedingungen nachstellen, wie im Pazifischen Ozean - denn nur dann geben die Korallen ihre Eizellen und Spermien ins Wasser ab. Das heißt, alles musste stimmen: Beleuchtung, Tageslänge, sogar Mondzyklen wurden simuliert.

Es gibt auch eine andere Form der Vermehrung, die oft verwendet wird bei der Aufforstung von Riffen: Dabei wird eine große Koralle zerbrochen. Die kleinen Teile wachsen dann schnell nach. Diese Technik hat den Forschenden zufolge aber Nachteile: Die Nachkommen sind oft nicht besonders widerstandsfähig.

Das sei bei den jetzt durch sexuelle Vermehrung gezüchteten Korallen anders. Sie sind robuster. Die Forschenden hoffen, dass sie irgendwann große Mengen Jungkorallen züchten können.

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Zur Quelle: Es gibt keine Studie, nur eine PM. Die ist verlinkt.