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Eine Zeit lang nicht bei Twitter gewesen, schwups, postet der eigene Account plötzlich IS-Propaganda.

Ganz so schnell geht das nicht, aber wie das Portal Techcrunch berichtet, werden in letzter Zeit wieder mehr alte Twitter-Konten von Islamisten übernommen.

Und das geht so: Die vergessenen Accounts verwenden oft auch E-Mail-Adressen, die nicht mehr existieren oder nie existiert haben. Hacker nutzen das aus, indem sie sich von Twitter bei der Passwort-Wiederherstellung Teile der Mail-Adressen anzeigen lassen. Zusammen mit dem Twitter-Namen lassen sich dann oft die vollständigen Adressen erraten.

Gibt es die Mail-Adresse nicht oder nicht mehr, registrieren sie die Islamisten für sich und setzen dann das Twitter-Passwort zurück.

IT-Experten zufolge ist das Problem schon länger bekannt. Twitter sucht auch nach einer Lösung und sperrt betroffene Accounts. Die US-Firma kritisert aber auch E-Mail-Anbieter, die unbenutzte Adressen löschen und wieder zur Registrierung freigeben.