Ein Forschungsteam hat sich bei fast 240 Tierarten genauer angeschaut, wie schnell sie Seheindrücke verarbeiten können. Das wurde mit unterschiedlich schnell flackerndem Licht gemessen. Menschen können noch um die 60 Lichtblitze pro Sekunde auseinanderhalten. Vor allem fliegende Tiere schaffen viel mehr - zum Beispiel Libellen können mehr als 200 Blitze pro Sekunde auseinanderhalten. Für uns Menschen wäre das einfach nur durchgängiges Licht. So mancher Seestern wäre dagegen schon von mehr als vier Lichtblitzen pro Sekunde überfordert - weil er sich kaum bewegt, muss er aber auch nicht schnell sehen können. Die Studie ist im Fachjournal Nature Ecology and Evolution erschienen.
Die Analyse quer durchs Tierreich belegt eine schon bekannte These - dass sich die Sinneswahrnehmung nach Lebensweise und Umwelt richtet.
