Immer mehr Landwirtschaftsbetriebe setzen auf Smart-Farming.

Drohnen können z. B. gezielt Pestizide spritzen, Roboter entfernen Unkraut, KI-Systeme überwachen die Bodenfeuchte und bewässern nur da, wo es nötig ist. Das Ganze hat viel Potenzial, sagt ein Agrarwissenschaftler der Uni Bonn: Er und sein Team haben sich angeschaut, welchen Nutzen Smart-Farming weltweit haben könnte.

Die Forschenden haben sich angeschaut, wo solche Technologien schon eingesetzt werden. Dann untersuchten sie, welche Rahmenbedingungen gut sind für eine Umstellung auf Smart-Farming - und konnten so eine Weltkarte erstellen, welches Potenzial Smart-Farming-Methoden in den verschiedenen Regionen haben.

Ergebnis: Am größten ist der Nutzen in Gebieten, in denen Einkommen und Bildung hoch, die Felder groß und Umweltauflagen streng sind. In den Ländern südlich der Sahara ist das Potenzial dagegen gerade begrenzt. Das liegt laut dem Team unter anderem daran, dass die Technologien schlecht zu kleinbäuerlicher Landwirtschaft passen.