Smartwatches können Schritte zählen, die Herzfrequenz messen - und den Kalorienverbrauch abschätzen. Allerdings ist diese Schätzung oft sehr ungenau.

Für eine Studie im Fachmagazin PLOS One haben Forschende vier beliebte Fitness Tracker getestet, von Apple, Fitbit, Garmin und Samsung. Testpersonen trugen sie bei einem Training auf einem Liegerad, bei dem sich moderate und intensive Trainingsphasen abwechselten. Gleichzeitig wurde mit einem Stoffwechselanalysator ihr wahrer Energieverbrauch erfasst.

Raus kam: Die beste Smartwatch zeigte im Schnitt einen um 15 Prozent zu hohen Kalorienverbrauch an, die schlechteste sogar 25 Prozent. Und je höher der Körperfettanteil der Testperson war, desto ungenauer wurde es. (Wenn die Smartwatch also zum Beispiel anzeigt, dass man bei einem Workout 400 Kalorien verbrannt hat, dann kann es sein, dass es in Wirklichkeit nur 300 waren.)

Die Forschenden sagen: Man sollte Smartwatches beim Kalorienzählen nur begrenzt trauen. Stattdessen sollte man beim Training zum Beispiel mehr auf die Herzefrequenz schauen. Die erfassen die Smartwatches nämlich zuverlässiger.