Ein Team der Uni Bayreuth hat untersucht, was es mit jungen Menschen macht, wenn sie sich viele Kurzvideos anschauen. Ausgewertet wurden Daten von fast 50.000 Menschen, Durchschnittsalter knapp 17. Raus kam: Wer Instagram und Co. pro Tag vier oder mehr Stunden nutzt, und zwar ohne feste Routine, sondern einfach immer wieder ungeplant zwischendurch, bei dem gibt es eine Reihe negativer Effekte. Zum Beispiel Unaufmerksamkeit, weniger Selbstregulation, mehr Angst, Depression und Stress.
Die Forschenden haben Tipps, wie man dagegen ansteuern kann. Sie empfehlen, dass vor allem Kinder und Jugendliche die Bildschirmzeit stärker planen. Sowas wie: Immer 15 Minuten direkt nach der Schule. Außerdem fordern sie, dass Plattformen stärker reguliert werden. Die könnten zum Beispiel automatische Bildschirm-Sperren oder Hinweise zur psychischen Gesundheit einführen.
