Seitdem entwickelt sich die Plattform vom Mainstream-Medium immer mehr zu einem rechtsextremen Raum - das schreibt ein internationales Forschungsteam im Fachjournal New Media & Society.
Das Team hat mehr als 1.500 Ankündigungen, Entscheidungen, Maßnahmen und Statements ausgewertet, die mit der Übernahme durch Musk zusammenhängen. Das ergab: Der Milliardär hat zum Beispiel die Vorgaben für Moderation und für den Kampf gegen Hass-Inhalte gelockert und die dafür zuständige Abteilung stark verkleinert. X behauptet, dass es dadurch mehr Meinungsfreiheit gibt. Laut der Studie werden aber gleichzeitig gesellschaftliche Randgruppen schlechter geschützt. Dadurch könnten demokratische Diskussionen auf der Platform so nicht mehr stattfinden.
Außerdem konzentriert sich immer mehr Macht bei Elon Musk selbst, der dadurch quasi zum Systemadministrator wird. So kann er X nach seinen persönlichen ideologischen Vorstellungen umbauen. Laut den Forschenden stärkt das rechtsextreme Projekte weltweit.
