Das zeigt eine Umfrage, die der Online-Branchenverband Bitkom gemacht hat, repräsentativ, mit 1500 Leuten ab 16. Vor allem die Unter-30-Jährigen sagen, dass sie sich online nicht so zeigen, wie sie im echten Leben sind. Bei ihnen stellen sich zum Beispiel 25 Prozent glücklicher dar als sie sich fühlen, bei den Über-30-Jährigen sind es nur 11 Prozent. Nicht nur Glück wird gefaked, sondern die Leute stellen sich auch selbstbewusster, interessanter, sozialer, lustiger, erfolgreicher und sportlicher dar.
Der Geschäftsführer von Bitkom sagt: Es sei völlig normal, dass Menschen sich eher von ihrer Schokoladenseite zeigen. Ein Problem sei aber, wenn das zum Dauerzustand wird. Denn für die Selbstdarsteller ist das Stress. Und andere sind eher enttäuscht, wenn sie feststellen, dass ihr Gegenüber in Wirklichkeit ganz anders ist als online.
