Sonnensystem

Pluto-Monde ein einziges Chaos

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Kein guter Lauf für den Ex-Planeten Pluto:

2006 ist ihm der Planeten-Status aberkannt worden, und jetzt gibt es auch noch schlechte Schlagzeilen über seine Monde. Die hat Pluto offenbar nicht im Griff. Sie ändern ständig ihre Umlaufbahnen. Das zeigen Daten vom Hubble Weltraumteleskop.

Der Ex-Planet ist dafür aber nicht allein verantwortlich, es liegt auch an Charon. Das ist der größte Mond, der ist mehr als halb so groß wie Pluto, und diese Größe ist sehr ungewöhnlich. Es gibt noch vier weitere kleinen Monde, und die sind von den beiden großen Himmelskörpern offenbar verwirrt. Mindestens zwei von ihnen wirbeln chaotisch durch die Gegend, schreiben Nasa-Forscher im Fachblatt Nature. Die Monde namens Hydra und Nix sind auch nicht schön rund wie man das erwarten würde, sondern haben eher die Form von Rugby-Bällen.

Die Nasa will da jetzt mal nach dem Rechten sehen: Im nächsten Monat fliegt die Raumsonde New Horizons ganz nah dran vorbei und sammelt Daten und Bilder. Pluto ist etwa vier Milliarden Kilometer von der Erde entfernt. Bis die Daten von der Sonde auf der Erde sind, werden rund 16 Monate vergehen.