Da kann ab jetzt die Wildtier-SOS-App weiterhelfen. Die hat die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover entwickelt. Die App stellt gezielte Fragen und hat auch Beispielbilder, etwa damit man besser einzuschätzen kann, ob ein Igel abgemagert aussieht oder nicht. Dann gibt die App eine konkrete Handlungsempfehlung und verweist auch auf Anlaufstellen in der Nähe, zum Beispiel Wildtierstationen oder zuständige Behörden.
So sollen Tiere schneller in fachkundige Hände gelangen. Aber auch unnötige Eingriffe in die Natur soll die App verhindern. Denn zum Beispiel Jungvögel, die im Frühjahr vermeintlich alleingelassen am Boden sitzen, brauchen oft gar keine Hilfe. In der sogenannten Ästlingsphase verlassen die noch flugunfähigen Jungvögel das Nest, werden aber weiterhin von ihren Eltern gefüttert.
Aktuell sind in der App Anlaufstellen in ganz Deutschland verzeichnet. Eine Ausweitung auf Österreich und die Schweiz ist in Planung.
