Armut, Ausgrenzung, Chancenlosigkeit - solche Lebensumstände könnten Menschen schneller altern lassen.
Das legt eine Studie im Fachmagazin Nature Human Behaviour nahe. Konkret geht es um das biologische Alter von Menschen. Das lässt sich am Epigenom ablesen - an chemischen Markierungen auf der DNA. Zusätzlich spiegeln diese Muster zum Beispiel auch Umweltfaktoren und den Lebensstil wider.
Das Team hat 140 Studien zu dem Thema analysiert. Dabei zeigte sich eindeutig ein statistischer Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und biologischem Alter. Schon bei Kindern aus benachteiligten Familien gab es Anzeichen, dass sie schneller altern. Als Erwachsene tickte die biologische Uhr solcher Kinder dann weiterhin noch schneller.
