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Wer in Deutschland studiert braucht viel Geld.

Laut der aktuellen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks hat der finanzielle Druck auf Studierende in Deutschland im letzten Jahr zugenommen. Ein entscheidender Faktor seien die hohen Mieten in den Uni-Städten, der andere die immer noch oft zu niedrige Unterstützung durch das BAföG. Deshalb müssten inzwischen mehr als zwei Drittel der Studierenden nebenher jobben. Auch die Eltern mussten mehr dazu geben, im Schnitt waren es 541 Euro pro Monat.

Insgesamt hatten Studierende im vergangenen Jahr durchschnittlich 918 Euro im Monat zur Verfügung. Zum Vergleich: Der BAfög-Höchstsatz liegt bei 735 Euro. Er reicht also kaum aus. Und: Nur 18 Prozent der Studierenden bekamen überhaupt BAfög. Politiker von SPD, Linken, Grünen forderten deshalb Reformen, damit es nicht vom Einkommen der Eltern abhängt, ob jemand studieren kann.

Die Sozialerhebung wird seit 1951 durchgeführt, diesmal zum ersten Mal online. Fast 60.000 Studenten beteiligten sich, so viele wie noch nie. Auch nach Wünschen wurde gefragt. Viele wollen mehr Praxisbezug und flexiblere Studienformen.