Jetzt ist Shakira freigesprochen worden. Die spanische Justiz hob ein früheres Urteil gegen die Sängerin auf und entschied, dass das Finanzamt mehr als 55 Millionen Euro an die Kolumbianerin zurückzahlen muss. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.
In dem Streit um möglichen Steuerbetrug ging es um die Frage, ob Shakira ihren steuerlichen Wohnsitz in Spanien hatte. Das hängt davon ab, wie oft und lang sie sich in Spanien aufgehalten hatte. Die Richter sagten jetzt, dass die Finanzverwaltung nicht zweifelsfrei nachweisen konnte, dass sie dort aus steuerlicher Sicht wohnte.
Die Sängerin erklärte gegenüber spanischen Medien, sie habe nach Jahren brutaler öffentlicher Anfeindungen jetzt Recht bekommen. Sie habe nie betrogen, und sei dennoch "als schuldig behandelt" worden.
Shakira hatte mit dem früheren spanischen Fußballstar Gerard Piqué in Barcelona gelebt. Mittlerweile wohnt sie in Miami in den USA.
