Die Challenge nennt sich übersetzt "Braune Herausforderung". Kinder und Jugendliche machen dabei absichtlich ihr großes Geschäft ins Schwimmbecken und filmen anschließend das Chaos: empörte Badegäste, anrückende Polizei und Freibäder, die geräumt werden müssen. Die Videos landen dann im Netz, in der Hoffnung auf möglichst viele Likes.
Offizielle Zahlen gibt es zwar nicht, aber im vergangenen Jahr soll es rund 300 solcher Vorfälle gegeben haben. In diesem Jahr ist von Hunderten die Rede. Nicht immer wird direkt ins Wasser gemacht. Manchmal bringen die Jugendlichen den Kot auch in Plastikbeuteln mit und werfen ihn dann ins Becken.
Für die Eltern kann das teuer werden: Es drohen Bußgelder von bis zu 20.000 Euro. Dazu kommen mögliche Schadenersatzforderungen und teils jahrelange Hausverbote für die Kinder.
